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27.08.2008
Warum ich so still bin
Manchmal hat das Leben einen so fest im Griff, dass die Zeit zum Stricken und Bloggen einfach fehlt. Meine Mutter hat sich Ende Mai die Schulter gebrochen. Nicht ein einfacher Bruch, nein gleich ein Trümmerbruch musste es sein. 2 Wochen Krankenhaus und 3 Wochen Reha (Gott sei Dank bei uns in der Nähe) haben mich auf Trapp gehalten. Der Bruch ist noch nicht verheilt und wird es wohl auch nie wieder richtig. Alternative wäre noch eine Prothese, aber in ihrem Alter noch eine OP und nochmal alles von vorne möchten wir doch nicht. Immerhin ist meine Mutter schon 80. Natürlich hab ich nun mehr zu tun, da sie vieles nicht mehr richtig kann zB. Unkraut jäten. Hab ich schon mal erzählt, dass ich Gartenarbeit abgrundtief hasse? Wenn es nach mir ginge, hätte ich überall nur Rasen. Den kann dann mein Mann mähen *g*
Sehr nervig ist auch meine Bahn momentan. Montag morgens 10 Minuten, abends 35 Minuten Verspätung. Gestern morgens 10 und abends 15, heute morgen 10 Minuten. Ich trau mich schon gar nicht mehr, abends Termine zu machen.
Ziemlich stressig ist auch gerade, dass wir noch nicht wissen, wie unser Sohn ab Montag nach Hause kommt. Seine Schule hat das Zeitmodell 60 Minuten eingeführt. Prinzipiell finde ich es gar nicht schlecht, aber da er jetzt in die 11. Klasse kommt, hat er keinen Anspruch auf eine Fahrkarte mehr und damit auch nicht auf Beförderung. Im Klartext: Er muß alleine sehen, wie er nach Hause kommt. Die 6. Stunde geht bis 15:10 und der Bus fährt um 14:45. Wenn er Glück hat, hat er dann lang, wenn auch die Mittelstufe lang hat, denn dann kann er den Bus nutzen. Diese Logik versteh ich überhaupt nicht. Mal gucken, ob wir da Fahrgemeinschaften gründen oder ob ich einen Aufstand probe bis nach Kiel. Ich bin stocksauer.
17:27 Veröffentlicht in erlebt - what has happend | Permalink | Kommentarstatus (0) | Per Email verschicken




























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